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Gartenhochhaus Aglaya, Risch Rotkreuz, Schweiz

Visualisierung des fertigen Gebäudes
liegende Traggerüsttürme
stehende Traggerüsttürme
Abstützung Fertigbetonelemente
Ansicht der Fachwerktische
MULTIPROP Unterkonstruktion
Innenansicht Fachwerktische
Seitenansicht Fachwerktisch
Auskragung Fachwerktisch
Umsetzgabel mit Deckentisch
Fachwerktische
Decke über der Gebäudeaufweitung
Gebäudeeckbereich
Ecktische
Fachwerk-Deckentische sowie die MAXIMO Wandschalung im Einsatz

Projektdaten

Standort: Risch Rotkreuz, Schweiz

Aglaya wird mit seinen begrünten Terrassen das neue Wahrzeichen der Suurstoffi. In den oberen Geschossen entstehen 85 Eigentumswohnungen mit 1.5 bis 5.5 Zimmern, auf den ersten vier Etagen sind Büro- und Gewerbeflächen sowie Konferenzräumlichkeiten geplant. Ein Begrünungskonzept sorgt für das einzigartige Garten-Gefühl in den Wohnungen und die reizvolle Gesamterscheinung des Hochhauses. Die Integration von Natur in ein Hochhaus – in dieser Art einmalig für die Schweiz – und die effiziente Ressourcennutzung machen Aglaya zu einem Leuchtturmprojekt für Siedlungskonzepte von morgen.

Aglaya wurde von Ramser Schmid Architekten entworfen. Das Konzept des Zürcher Architekturbüros ging als Gewinner aus dem Wettbewerb für einen grünen Wohnturm in der Suurstoffi hervor. Bei der Projektierung orientierten sich Ramser Schmid an der bestehenden Umgebung. Dank seinen vertikalen Gärten fügt sich Aglaya als höchstes Gebäude mit 70 Metern auf selbstverständliche Art und Weise in das Quartier ein.

Anforderungen

  • Oberhalb der Sockelgeschosse, kragt das Gebäude auf allen Seiten aus. Die schräge Auskragung erfolgt mittels schweren Fertigbetonelementen auf ca. 18m Höhe. Es galt eine wirtschaftliche Lösung zu finden um die Lasten mittels Traggerüst abzutragen. Dabei mussten nicht nur die Fertigbetonelemente, sondern auch Ortbetonrippen und die darüber liegende Decke abgestützt werden.
  • Eine weitere Herausforderung sind die sehr unregelmässigen Auskragungen der Balkone. Die Balkonplatten weisen eine Stärke von bis zu 32cm auf und kragen bis zu 4m über das untere Geschoss aus. Die Fertigteilbrüstungen müssen vor dem Betonieren versetzt werden. Um die kurze Bauzeit garantieren, und die Arbeitssicherheit gewährleisten zu können, suchte man eine Lösung ohne Traggerüst.

Kunde

Landis Bau AG, 6302 Zug

Kundennutzen

  • Ca. 40 Tonnen Material des PERI UP FLEX Traggerüst-Systems konnten Dank seiner effizienten Details in kürzester Zeit montiert werden.
  • Sonderkonstruktionen wie das Fachwerk, Abstützböcke oder die Tisch-Umsetzgabel konnten aus VARIO KIT Systemteilen bzw. Teilen aus dem schweizer Tunnel-Baukastensystem hergestellt und als Mietteile verwendet werden. 
  • Die auskragenden Fachwerktische erlauben, trotz der sehr verschiedenen Deckengeometrien, ein identisches Schalen in jedem Geschoss. Nach dem Umsetzvorgang ist sofort wieder eine Arbeitsebene ohne Absturzkanten,sowie der grösste Teil der Deckenschalung erstellt.
  • Die Arbeitsabläufe, auch mit dem nachlaufendem Fassadengerüst, wurde detailliert mit der SUVA abgesprochen. 

PERI Lösung

  • Über die VARIO KIT Abstützböcke auf den PERI UP FLEX Traggerüsttürmen können die hohen Lasten der Aufweitung auf kleinstem Raum zwischen Gebäude und Fassadengerüst abgeleitet werden.
  • Die Schalung der Ortbetonrippen wird von PERI individuell aus Holz abgebunden.
  • Spezielle VARIO KIT Fachwerk-Deckentische auf einem MULTIPROP Unterbau zum Schalen der Decken mit wechselnden Balkonauskragungen.
  • Sonderkonstruktion einer Umsetzgabel aus dem schweizer Tunnel-Baukastensystem.
  • Für die Wandschalung der komplett eingeschalten Gebäudekerne bietet die MAXIMO Rahmenschalung mit der einseitigen Ankertechnik grosse Vorteile.
  • Alle Systeme werden in unserem Technischen Büro geplant, statisch berechnet und optimiert. Die Betreuung vor Ort erfolgt durch unseren erfahrenen PERI-Instruktor.